Donnerstag, 17. März 2011

Gut angekommen

Danke für alle Gebete in den letzten Tagen. Heike und die Kinder sind gut in Deutschland angekommen. Die Reise war mit drei kleinen Kindern sehr anstrengend. Aviel (6) hat während des 11 Stunden Fluges von Korea ständig gebrochen und so gut wie nichts getrunken. Aber Gott hat geholfen und so war er abends dann schon wieder fit und munter. Josia (1) hat die ganze Zeit die Mama belagert, so dass sie sich während dem Flug kaum bewegen konnte. Mögen sich alle in den nächsten Tagen gut erholen.

Die Situation hier bleibt angespannt, mit der großen Frage, ob die Kühlung der Reaktoren wieder ganz in den Griff kommt oder nicht. Weiterhin gibt es kein Benzin und im zwei Tages Rhythmus wird der Strom für einige Stunden abgestellt, um die Versorgung der Krisengebiete sicher zu stellen (heute hat es scheinbar gereicht und so wurden wir nicht vom Netz genommen). Unser Teamleiter Martin Ghent ist gestern mit John Elliot in die Präfektur Iwane gefahren, um Möglichkeiten der Hilfe auszuchecken. Da die Versorgung der Notunterkünfte immer noch Schwierigkeiten bereitet, muss ein Einsatz sehr sorgfältig geplannt sein. Sonst sind freiwillige Helfer eher Last als Hilfe. 
So fühle ich mich wie ein Spieler auf der Ersatzbank, der im Moment nur sehr wenig tun kann.

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